Was ist ein Girokonto? Was versteht man unter AGB? Auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Girokonto liefert Ihnen das Glossar präzise und kurze Antworten. So können Sie sich umfassendes Finanzwissen aneignen während Sie sich Ihr persönliches, kostenloses Girokonto sichern.
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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind für Verträge (z.B. Kontovertrag) vorformulierte, allgemein gültige Vertragsbedingungen, die durch entsprechende Sonderbedingungen (z.B. für Sparverträge) ergänzt werden. Ihre rechtliche Grundlage finden Sie im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), wo auch festgelegt ist, dass individuelle Vertragsabreden Vorrang vor den Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben. |
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Der Begriff „Bank“ wird synonym für „Kreditinstitut“ verwendet und meint laut Kreditwesengesetz (KWG) „Unternehmen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Umfang betreiben, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.“. Die Europäische Zentralbank (EZB) definiert Banken einfacher ausgedrückt als „Wirtschaftsbetriebe, die Dienstleistungen rund ums Geld erbringen.“ |
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Unter „Cash Group“ versteht man eine seit vielen Jahren bestehende Vereinbarung zwischen mehreren Banken, die ihren Kunden bundesweit die kostenfreie Bargeldverfügung mit der ec- oder Bankkarte am Geldautomaten ermöglichen. Ist man Kunde einer Mitgliedsbank, kann man für Bargeldabhebungen sowohl die bankeigenen Automaten als auch die Geldautomaten der Mitgliedsbanken ansteuern, um kostenfrei Bargeld abzuheben. |
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Der CashPool ist ein Geldausgabeautomaten Verbund verschiedener Banken mit dem Zweck, Kunden der Partnerbanken bundesweit kostenfreies Bargeldabheben zu ermöglichen. Mit der ec(Maestro)-Card stehen den Nutzern insgesamt mehr als 2.500 Automaten zur Verfügung. Zu den teilnehmenden Banken des CashPool gehören (Stand: Juni 2010): |
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Direktbanken stellen Kreditinstitute ohne eigenes oder ausgebautes Filialnetz dar. Sie unterliegen aber den gleichen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen und Gesetzmäßigkeiten. Die Bankgeschäfte werden im Regelfall telefonisch, elektronisch (z.B. Telefax), postalisch oder online abgewickelt, d.h. die Kommunikation erfolgt aus der Ferne. |
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Die ec-Karte ist eine Debitkarte, die im electronic cash System des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) eingesetzt wird. Sie werden von Banken üblicherweise in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben und sind mit dem ec-Logo versehen (Vorder- und/oder Rückseite). Mit dieser Karte sind bargeldlose Zahlungen an automatisierten Kassen über eine Online-Autorisierung (Eingabe der PIN) möglich. |
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Der Freistellungsauftrag dient gemäß den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes (EStG) der Abstandnahme vom Steuerabzug auf Kapitalerträge in Höhe des Sparer-Pauschbetrages (Alleinstehende 801 Euro; Ehegatten 1.602 Euro). Die Freistellung erfolgt auf Anweisung des Gläubigers durch Einreichen eines amtlich vorgeschriebenen Vordrucks bei den jeweiligen Kreditinstituten. |
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Der Begriff „Girokonto“ stammt vom italienischen „giro“, also „Kreis“, ab und assoziiert damit die ständige Bewegung von Buchgeld über entsprechende Zahlungsverkehrssysteme. Girokonten werden von Banken und Sparkassen als laufendes Konto geführt und dienen der Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Eine ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung ist „Kontokorrentkonto“. |
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Grundgebühren stellen beim Girokonto die sogenannten Kontoführungsgebühren dar, die Banken für die Führung und Verwaltung eines Girokontos erheben. Oftmals umfassen sie Zusatzleistungen wie die Durchführung von Überweisungen etc. Einige Banken – wie jene auf www.testsieger-girokonto.de – bieten aber auch ein kostenloses Girokonto ohne solche Grundgebühren an. |
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Habenzinsen oder Guthabenzinsen stellen seitens der Bank das Entgelt für leihweise überlassenes Kapital über einen bestimmten Zeitraum dar. Aus Sicht der Leihenden ist es ein Ertrag auf Guthaben. In der Regel steigert sich der Zinssatz mit einer längeren Laufzeit, wobei es hier auch Abweichungen gibt. Die Höhe orientiert sich an Leitzinssätzen der Europäischen Zentralbank (EZB) bzw. Deutschen Bundesbank. |
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IBAN (International Bank Account Number) Die IBAN ist die international einheitliche und strukturell standardisierte Bankkontonummer für Girokonten, die vor allem für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr notwendig ist. Mit dieser Buchstaben- und Zahlenfolge können Girokonten auch international identifiziert und zugeordnet werden. Gemeinsam mit der BIC (Bank Identifier Code) als internationale Bankleitzahl bildet die IBAN somit die internationale Bankverbindung eines Kunden bzw. Girokontos. |
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Der Jahreszins ist der Zinssatz für geliehenes Geld für den Zeitraum von einem Jahr (12 Monate). Das Jahr kann sich entweder auf ein Kalenderjahr (Januar bis Dezember) oder ein Jahr ab Geldverleihung (Starttag plus 12 Monate) beziehen. Üblich sind aber Kalenderjahre. |
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Eine Kreditkarte ist eine weltweit einsetzbare Karte zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen des täglichen Lebens. Sie werden von Kreditkartengesellschaften teilweise in Kooperation mit Banken (wie beispielsweise bei Visa oder MasterCard) sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen herausgegeben. |
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Die Lastschrift ist eine Möglichkeit im bargeldlosen Zahlungsverkehr, Geldbeträge von einem Girokonto auf ein anderes zu übertragen. Als rechtliche Grundlage dient das Abkommen über den Lastschriftverkehr zwischen der Deutschen Bundesbank sowie dem … |
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Die Maestro-Karte ist eine Debitkarte, die im Debitkarten-System „Maestro“ von MasterCard International eingesetzt werden kann. Die Karte wird üblicherweise i Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben. In Deutschland sowie in anderen Ländern ist es die Regel, dass Karten des nationalen Systems (Deutschland: electronic cash) zusätzlich mit den Maestro-Karten-Funktionen ausgestattet werden. Deshalb bezeichnet man diese Karten oftmals auch als ec(Maestro)-Karten. |
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Neteller ist ein Online-Zahlungssystem des gleichnamigen Zahlungsdienstleisters NETELLER Limited, die wiederum eine 100-prozentige Tochter der NEOVIA Financial Plc. ist. Es wurde 1999 eingerichtet und ist weltweit nutzbar. Die Zulassung und Regulierung der Limited als E-Geld-Institut durch die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FSA) gewährleistet Sicherheit und Seriosität. |
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Das Online-Banking (oder auch Internetbanking) ist Teil des Electronic Banking, bei dem Bankkunden die Möglichkeit haben, über das Internet Zugang zu den eigenen Bankkonten und Depots zu bekommen sowie Aufträge online zu erteilen. Das kann entweder direkt über einen Zugang auf der Webseite des Kreditinstitutes oder über ein auf dem Rechner installiertes Online-Banking-Programm erfolgen. |
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Das PostIdent ist eine Möglichkeit der Deutschen Post AG zur Identifizierung einer Person mittels Vorlage eines gültigen Ausweisdokumentes. Bei Girokontoanträgen wird der PostIdent-Coupon üblicherweise direkt mit ausgedruckt bzw. zugeschickt. Die Kosten für die Identifizierung (Legitimation) übernehmen in der Regel die Institute, sodass der Antragsteller keinen zusätzlichen Aufwand hat. |
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Eine Quellensteuer ist eine Abzugssteuer, die am Ort des Entstehens („an der Quelle“) des steuerpflichtigen Vorgangs direkt zum Abzug führt. Der Steuerabzug wird also sofort einbehalten und abgeführt. |
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Eine Revolving Credit Card ist eine Kreditkarte, bei der der Karteninhaber das genutzte Kreditkartenlimit in Raten tilgen kann. Auf den nicht beglichenen, aber genutzten Teil des Revolving Kredits erhebt die Bank Zinsen (ähnlich wie beim Dispositionskredit). |
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Die SparkassenCard (auch giroCard) ist eine Debitkarte ausgegeben von den regionalen Sparkassen an ihre Kunden. Die Karte gibt es in der Regel nur in Verbindung mit einem Sparkassengirokonto und kann sowohl für Kontoinhaber als auch Verfügungsberechtigte beantragt werden. Umsätze, die man mit der Karte tätigt, werden sofort bzw. mit nur wenigen Tagen Verzögerung vom angebundenen Girokonto abgebucht. |
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Bei Tagesgeld im Privatkundenbereich handelt es sich um sogenanntes tägliches Geld, welches jederzeit vom Tagesgeldinhaber (auch in Teilbeträgen) verfügt werden kann. Tagesgeld wird auf einem speziell dafür eingerichteten Konto (Tagesgeldkonto) hinterlegt, welches auf den Namen des Tagesgeldinhabers läuft und bei einem Kreditinstitut geführt wird. Das Konto ist in der Regel nicht für den bargeldlosen Zahlungsverkehr zugelassen sondern dient ausschließlich der Realisierung des Spar-Gedankens. |
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Unter Umsatz versteht man den Absatz, die Bruttoeinnahmen bzw. den Erlös aus einem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung. Es spiegelt den wertmäßigen Ansatz aus einem Kauf- bzw. Verkaufsvorgang wieder. Dabei ist es unerheblich, ob man auf der Käufer- oder Verkäuferseite steht, denn der Wert des Geschäfts gilt für beide Seiten als Umsatz. |
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VISA ist eine der international größten Organisationen für Kredit-, Debit- und Prepaidkarten. Die Buchstaben stehen hier für Visa International Service Association. Diese Bezeichnung wurde erstmals 1976 für die damals weltweit bekannte BankAmericard verwendet. |
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Der Widerruf meint die Ausübung des gesetzlich festgelegten Widerrufsrechts bei Verbraucherverträgen. Rechtliche Grundlage bildet das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), wo Folgendes geschrieben steht: |
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Xetra (Exchange Electronic Trading) ist ein vollelektronisches Handelssystem (Computerhandel) der Deutschen Börse und dient der Order-Abwicklung am Kassamarkt. Es ist zwischen 9.00 und 17.30 Uhr verfügbar und kann von jedem beliebigen Standort weltweit genutzt werden. Kauf- und Verkaufsaufträge werden in einem zentralen Rechner gegenübergestellt und bei Übereinstimmung von Preis und Stückzahl automatisch ausgeführt. Die Zusammenführung, deren Grundlage das zentrale Orderbuch ist, nennt man auch Matching. Zur Teilnahme am Xetra-Handel sind Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Finanzunternehmen berechtigt. |
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Yen ist seit 1871 die Bezeichnung der offiziellen Währung Japans. Das internationale Symbol ist ¥ und der ISO-Währungscode lautet JPY (für Japanische(r) Yen). Neben dem US-Dollar und dem Euro deckt diese Währung in vielen Ländern einen Teil der jeweiligen Geldreserven zur Währungsstabilisation ab, da der Yen zu den stärksten Währungen der Welt zählt. |
Z |
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Unter „Zins“ versteht man das Entgelt für die zeitweise Überlassung von Geld- oder Sachwerten. Er ist vom Empfänger (Schuldner) an den Überlasser (Gläubiger) zu zahlen. Rahmenbedingungen wie Höhe, Variabilität, zeitliche Befristungen, Zahlungszeitpunkt (Zinstermin) etc. werden im Normalfall in einem verbindlichen Vertrag (z.B. Sparvertrag) festgehalten. |


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