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Habenzins

Habenzinsen oder Guthabenzinsen stellen seitens der Bank das Entgelt für leihweise überlassenes Kapital über einen bestimmten Zeitraum dar. Aus Sicht der Leihenden ist es ein Ertrag auf Guthaben. In der Regel steigert sich der Zinssatz mit einer längeren Laufzeit, wobei es hier auch Abweichungen gibt. Die Höhe orientiert sich an Leitzinssätzen der Europäischen Zentralbank (EZB) bzw. Deutschen Bundesbank.

Grundsätzlich differenziert man einen festen sowie einen variablen Habenzins. Je nach Anlageform kann der Zinssatz also über die gesamte Laufzeit fest, nach Zeitabschnitten gestaffelt (aber fix) oder komplett variabel (veränderlich) sein. Letzteres ist vor allem bei Habenzinsen auf Girokonten, Tagesgeldkonten sowie Sparkonten mit dreimonatiger Kündigungsfrist der Fall.

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